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Thirty

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Thirty hat 306 Tattoos mit durchschnittlich 9.3 bewertet und 2113 Kommentare geschrieben.

  
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Letzte Kommentare von Thirty

Frisch sieht ja fast alles erstmal gut aus...bin mal gespannt, wie sich z.B. die filigran tätowierte Fellstruktur in naher Zukunft so halten wird. Aber ansonsten sieht mir das nach einer guten Portraitarbeit aus.

Nö, der Pizzabote ist nicht in einer Gondel, sondern auf einer Vespa unterwegs, somit ist ein "Zurückrudern" allenfalls groteskes, absurdes Theater. Vulgo: Ich stehe nach wie vor zu meinem Post, habe aber für die Leute mit eklatanter Textkomprehensationsschwäche konkreter den von mir dargebotenen Vergleich als abstrahierend gekennzeichnet. Ich nehme kein einziges Wort meines Pizzavergleiches zurück, wollte aber sicherstellen, daß man ihn nicht, wie hier ja scheinbar relativ übliuch, willkürlich falschversteht. Nix mehr, nix weniger...und ich bin Reiter, kein Ruderer. Rückwärtsrichten gibts nur im Viereck....;)

Naja, daß bei einem kleinen Teil, das man innerhalb nichtmal einer Stunde unter die dermis gezimmert bekommt, das Gewimmere nicht ganz so ausfällt wie bei einem Großprojekt, das dürfte jedem klar sein, ist aber auch kein echtes Argument für Leute mit generischen Motiven. Ebenso das reichhaltig gegebene Trinkgeld...wer nur einmal kommt, der gibt vielleicht mehr als Leute, die jeden Monat ins Studio rennen. Mal zum Vergleich: Ich habe zwar nur zwischen 15 - 30 Euros Trinkgeld gegeben, das aber bei praktisch jedem Besuch im Studio, für fast 3 Jahre monatlich mindestens 1x , wenn nicht sogar 2x 4 Stunden Getacker. Summiere ich das, dann glaube ich , daß ich deine spendable Kundin wohl schon nach zwei, drei Sessions finanziell überholt hatte. Oder hat sie sich ein 150 Euro Tattoo machen lassen und 350 weitere Steine als tip auf den Tresen gelegt? Wohl eher nicht, nicht wahr? ;) Das Problem ist nicht, daß der alte Seebär und der vegane Hipster (mir als Veganer seit fast 30 Jahren, als es noch nicht "cool" und "in" war, kräuseln sich da eh die Innereien) kaum was gemeinsam haben, es ist vielmehr so, daß man NIX miteinander gemeinsam hat. Noch nicht einmal die Liebe zur Kunstform Tattoo oder das vielen älteren Tattooträgern noch allzu geläufige Gefühl, wegen seiner Tattoos von der Gesellschaft an den Rand gedrängt zu werden. Mit meinem ersten Tattoo auf dem Unterarm hab ich einen halben Bus "geräumt" und saß nach kürzester Zeit völlig alleine im hinteren Teil, während die versammelte "Normalschaft" mich vom vorderen Teil aus mißtrauisch beäugt hat. Das kann sich so manch ein "Modetätowierter" heutzutage in seinen schlimmsten Alpträumen nicht ausmalen. Das hat trotz aller Unterschiede die Geinkten mal zusammengeschweisst...und heute? Wegen der Opferung unserer Ideale auf dem Altar der "customer convenience" und des "Modetrends Tattooing" sind wir zersplittert und manche Tätowierte sind sich gegenseitig ferner als mit vielen untätowierten Normalos. Kommt das grosse Geld ins Spiel, dann gehen die Ideale als erstes baden. Quod erat demonstrandum....siehe heutiger Zustand der Tattooszene. Wir sind zwar viel diverser geworden, allerdings hat uns diese Diversität auch mächtig gekostet. Wobei ich nicht der Nostalgia senilis frönen will ("Früher war ALLES besser!")...früher war auch scheisse, man ist in einige Läden und Clubs nicht reingekommen wegen Tattoos, man hat sich Bewerbungen schenken können wegen Tattoos usw usf...aber wenn ich sehe, wohin sich der "Tattoomarkt" (denn Szene kann man das nicht mehr so recht nennen) entwickelt hat, dann wüsste ich nicht, wofür ich mich entschiede, würde man mir die Gelegenheit geben, frei entscheiden zu können, in welcher "Realität" ich gerne tätowiert sein wollte...oftmals wünsche ich mir wirklich die gesellschaftliche Haltung von früher gegenüber Tätowierten zurück. Manchmal wars ein Stahlbad, mit sichtbaren Tattoos in der Öffentlichkeit zu verkehren...aber genau das hat die Szene gestärkt, angespornt und zusammengeschweisst. Das Verdinglichte, die schnöde Tinte unter der Haut ist salonfähig geworden....leider aber diese besondere Haltung, der besondere Schlag Menschen, der sich dem Stahlbad gesellschaftlicher Pauschalächtung ohne zu zögen aussetzte, leider der nicht. "Wenn alles einen Preis hat, dann hat nichts mehr einen Wert." [edit]- bearbeitet am 09.05.2018 um 16:28 -[/edit]

Wollte eigentlich ein umfängliches Essay verfassen, warum deine Antwort hier übers Ziel hinausschiesst, bin dann aber über den Zauberabschnitt gestolpert, der alle Debatten im Grunde unnütz macht. Ich darf zitieren: " Schonmal drüber nachgedacht, daß es auch einfach Menschen gibt, denen so ein kleines Bildchen unter der Haut reicht? Daß man sich nicht immer mit Großprojekten zupflastern muss und diese nicht immer auch hochklassig sein müssen?" So eine Art konformer Individualismus? Ist es das? "Ich will besonders sein, aber bitte nicht zu viel?" Es hat übrigens niemand auf die Grösse des Tattoos abgehoben, es gibt auch sehr schöne "Kleinteile", aber die Betonung liegt eben auf "schöne".. Was jetzt genau das Problem mit meinem abstrahierenden Kotpizza-Vergleich ist, der lediglich anschaulich verdeutlichen sollte, daß man aus dem Thema Pfotenabdruck eben nix anderes als diese generischen Pawprints quetschen kann...selbst ein Andy Engel, ein Little Swastika, ein Csaba, eine Amnesie holen aus dem Thema nix mehr raus, wenn der Kunde stur und fixiert auf diesem Motiv besteht, ohne Varianz und Innovation zu gewähren.Das und NUR das sollte mein Vergleich verdeutlichen..man baut aus Kacka eben kein solides Schloss.Und bäckt auch keine mundende Pizza, egal welch erlesener Belag obenauf kommt. Hier ein Fass aufzumachen ist, gelinde gesagt, pures drama generating for the sake of drama. Zumal die Besitzerin ja selbst ihre Enttäuschung nicht so recht verbergen kann...was ich und andere ihr hier klarzumachen versuchen: es ist vornehmlich ihre eigene Schuld, weil sie eben "kein hochklassiges Großprojekt" wollte, sondern Individualität light. Und ist es nicht gerade dieser eklatante Mangel and echtem Individualismus, der Motive zu Modemotiven degeneriert, ist es nicht gerade diese Nachläufermentalität, die die Tattooszene still und heimlich vergiftet und zu dem Markt der Eitelkeiten für Hipster und andere, die uns Tätowierte noch vor 10,15 Jahren im Traume nicht angeschaut, geschweige denn für voll genommen hätten? Die manche Inker dazu treibt, Stundensätze von mehreren hundert Euros zu verlangen , weils eben von der Nachläufer-Klientel auch bezahlt wird? Und ich spreche jetzt nicht von echten Spezialisten mit hohen Preisen... Ist es nicht genau diese "Wasch mich, aber mach mich nicht nass"-Haltung, dieses "Ich hätte gern ein Tattoo, aber es muss dezent sein!"? Tattoos sind NICHT dezent! Nie! Der "dezente" Schmetterling auf der Schulter einer gravitational herausgeforderten Person , die vor mir an der Theke der Eisdiele steht, beweist meine These, der dicke Batzen an "dezenten Blümelsche", den so manche "dezente" Trulla auf dem Unterarm(!) mit sich herumschleppt, ebenso. Das Streben nach hochklassigen und großflächigen Tätowierungen ist leider immer noch den Insidern vorbehalten, das ist ja auch Arbeit, sich zu informieren anstatt Rihanna in der Glotze zu sehen und sofort ins nächste Studio "Ink Rape" zu rennen... ;) Deine zwei von mir zitierten Sätze zeigen schön auf, warum es diesen gewissen "Snobismus" und das Naserümpfen erst gibt. Denn während die Insider mit ihrem Streben nach besten und fetten Tattoos in erster Linie die Kunst ehren, ist es bei den von dir beschriebenen Individuen (sic!) eher so, daß das "Dabeisein" zählt, das konsumeristische Weltbild von Tattoos als Modeaccessoires und überversymbolisiertem Quatsch von der Stange...wie auch dieser Pfotenabdruck. Man möge nur einmal etwas weiter herunterscrollen und die Replik von "Imaginarium..." studieren...das Tier gemäß seiner erlebten Persönlichkeit als Pirat oder anderes....SO sollte Tattooing IMMER sein. Für mich wird ein schnöder Pfotenabdruck immer das bleiben, was er jetzt für mich ist, eine eher halbherzig versuchte Hommage, vergleichbar mit einem noch schnell am Muttertag an der Tanke gekauften , schon leicht welken Blumenstrauß. Die Konventionen bleiben gewahrt, aber das Herz hinter dem Strauß ist praktisch nichtexistent. Das sind jedenfalls so meine Gedanken zum Thema...kann jetzt jeder das rauslesen, was er eh schon über mich denkt. Selektive Wahrnehmung ist schon was schönes...;)

"..aber ich finde es nicht schön gestochen" Tja, egal aus welchen erlesenen Zutaten der Teig ist, eine Kotpizza bleibt eine Kotpizza und schmeckt natürlicherweise nach Kacka. Was ich damit sagen will: Was hätte der Tätowierer denn groß anders machen sollen? Da is´ nu´ ´n Pfotenabdruck, das wollteste doch, oder? (Übersetzung für Emi: oddr? ^^) Welche Michelangeloeske Vorgehensweise hätteste dir denn gewünscht? Oder ist es nicht vielmehr so, daß dein gewähltes Motiv einfach nicht viel hergibt? Ist halt ´nen Pfotenabdruck...die Kreisliga der Tattoomotive. Wenn ich mich recht entsinne, dann hab ich noch nie einen wirklich überzeugenden Abdruck als Tattoo gesehen; hängt wohl vornehmlich daran, daß sich diese Tierpatscher einfach nicht wirklich als Tattoomotive eignen. Nächstesmal dann doch bitteschön für ein anderes Motiv entscheiden, das einfach mehr hergibt.

Roter Hintergrund hört sich doch gut an...;) Ich persönlich würde trotzdem vielleicht in Erwägung ziehen, den weissen federn noch etwas mehr Struktur zu verleihen, entweder mit krätiger kontrastierten Graustufen...oder aber, indem man den Federn des Federschmuckes noch eine rote Struktur verleiht, z.B. als Zeichnung auf den Federn. Damit wäre der Kopfschmuck nicht mehr so "schwummerig" und hätte mehr Gegenständlichkeit. Vielleicht täuscht ja auch nur das Photo und in Realität sind die einzelnen Federn ja besser erkennbar...?!? ;)

Emi, ich hab auch schon deutlich schlechtere Tattoos gesehen, aber dieses "nach unten orientieren" führt nur zur Aufweichung von Bewertungskriterien,denn "schlechter geht es immer". Meiner Meinung nach ist das hier zwar kein Totalschaden, aber ist ja auch nicht gerade der Burner, diese eher halbherzig und mit limitiertem Repertoire gestochenen Blümelsche. Und ja, fast jeder hat ein Gürkchen, aber die allermeisten der Gürkchenträger sind eher älteren Jahrganges; und in den 80ern und 90ern, da wusste man es nicht besser und hatte auch nicht gerade eine üppige Auswahl an Inkern. Das ist heutzutage anders und somit sind Gürkchen und Gurken heute kein tolerierbares Ergebnis mehr. Das Internet macht Recherche zum favorisierten Stecher völlig unkompliziert; anders als früher, als man unzählige Tattooheftchen wälzen musste, in der vagen Hoffnung, daß ausgerechnet der Inker gefeatured wird oder wurde, den man sich auserkoren hat. Wie schon oft gesagt, heute macht man Schikane um den Kauuf des nächsten Handys, wälzt Tabellen und Angebote...wirft das Handy aber nichtmal ein Jahr später in den Elektromüll. Ein Tattoo, das aber ein Leben lang bleibt, das wird so eher én passant "mitgenommen", man rennt zum nächst"besten" Tintenschleuderer und ist glücklich, wenn der sich nicht wegen Alkoholkonsums beim Stechen auf das frische Tattoo übergibt. So kommts mir jedenfalls manchmal vor... Dies Teil hier schreit nach TouchUp....nach einer gewissen Heilzeit, versteht sich. Mir persönlich wäre das hier gebotene einfach viel zu wenig, noch dazu an einer so exponierten Stelle. Wir leben ja nicht mehr in den 90ern, die DDR ist schon über 25 Jahre tot und Mangelwirtschaft ist kein tragbares Grundprinzip...;)

Ich finde auch, daß man hier aus der 80er-Mantahaubentapete noch das bestmöglichste herausgeholt hat. Klischeemotiv, aber mit Technik und Pfiff gestochen. Ich zücke hier mal einen Neuner.

Morgens im Tattooshop: *DingDong* - "Hallo, was kann ich für dich tun?" - "Ich hätt´ gerne einen Oldschoolanker mit platten Blümelsche und einem Spritzer Schlumpfwichse..." - "Ok, hold my beer...." ;) Scherz beiseite, ich finde, daß hier einiges an Potential verschenkt wurde. Der Anker selbst hat doch einige Schwächen, die Blumen könnten auch etwas mehr Details vertragen und auch mir erschliesst sich der blaue Splash nicht so ganz. Aber trotzdem weitab von etwas, dessen man sich schämen müsste...nur eben leider keine Highend-Arbeit.

Ist das schon fertig? Wenn nein, dann benötigen vor allem noch die Federn des Kopfschmuckes Kontrast im weissen Teil. Ansonsten aber relativ gut gelöst mit der Altlast...

Von ein paar kleinen Schwächen bezüglich Kontrastwirkung abgesehen (mir ist z.B. der Löwe etwas zu undefiniert und schwammig geraten, aber immer noch gut) ist das ein feines Ärmchen. besonders den Einsatz von Farbe finde ich hier durchaus wirkungsvoll erledigt. Feini.

...und wieder jemand, der offensichtlich nicht weiss, was das ";)" hinter meinem Kommentar bedeutet. Kollege, nur mal so zwischen uns Betschwestern, das heisst, daß man meinen Kommentar nicht so ernstnehmen sollte und er mehr als scherzhafte Replik gemeint war...klar jetzt, El Duderino? ;) [edit]- bearbeitet am 04.05.2018 um 16:23 -[/edit]


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Is leider nichts geworden mit dem Gurken Bodysuit B-) lass Dir mal feine Grüße da ;-)

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