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Tattooentfernungscreme - Ist das sicher?

Ist Tattooentfernungscreme sicher?

Tattooentfernungscremes sind die erschwinglichste Option zum Eliminieren eines Tattoos. Deswegen und wegen deren Effektivität bei der Entfernung, haben sich diese Cremes am Markt stark etabliert. Im Vergleich zu anderen Optionen wie laser-Tattooentfernung, sind diese sehr viel einfacher zu erhalten, außerdem sehr günstig.

Viele dieser Tattooentfernungscremes beinhalten einen Wirkstoff namens Hydroquinone.
Hydroquinone findet man auch in vielen anderen Körperpflegeprodukten wie Cremes zur Poren- und Haut- Bleichung. Manchmal werden sogar solche Produkte zur Hautbleichung einfach als Tattooentfernungscremes verpackt, ohne deren Inhalte anzupassen

Hydrochninon hemmt die Produktion von Melanin, welches für die Färbung der Poren und der Haut zuständig ist. Wenn man also Hydrochinon verwendet, wird man die Farbe in seiner Haut verlieren.

Hydrochinon kann in Lotionen verwendet werden um Altersflecken, Pickelnarben oder Sommersprossen aufzuhellen. Auch bei der Entwicklung von Fotos findet es Anwendung. Viele Dermatologen halten es für effektiv und sicher Cremes mit diesem Wirkstoff zu verschreiben, allerdings werden oft die Gesundheitlichen Risiken die damit in Zusammenhang stehen, in Frage gestellt.

Der Meinung von Occupational Safety and Health Administration(OSHA) nach, kann Hydrochion Krebsbildung fördern. Zusammen mit der Überlegung bezüglich des Krebses, wird es auch mit einem Hautzustand der als Ochronosis bekannt ist, in Verbindung gebracht. In diesem Zustand ist eine Anwendung von Hydochion verboten, weil es eine Verfärbung oder Hyperpigmentation hervorrufen kann. Die Verfärbung kann nach absetzen des Produktes wieder verschwinden, meist jedoch wird die Haut an der betroffenen Stelle abdunkeln und sich verdicken.

Nachforschungen haben ergeben, dass bei Konzentrationen jenseits von 4%, Ochronosis auftreten kann. Die meisten Tattoo Entfernungs Cremes beinhalten einen Prozentsatz von zwei Prozent oder weniger. Solange nur 2% enthalten sind, wird auch kein Rezept benötigt, erst ab 3% und 4%, ist dieses nötig. Der Grund, warum dieser Bestandteil verwendet wird, ist seine Effektivität. Außerdem ist es im Gegensatz zur Meinung vieler Gesundheits-Beamten, auch relativ sicher, wenn es nur in kleinen Dosen verwendet wird.

Japan, Frankreich und viele andere Länder haben Hydrochonin bereits verboten. Es wird auch erwartet, dass dieses Produkt innerhalb der USA, zu gegebener Zeit verboten wird. Im Jahre 2006 hat die FDA das Verbot von Hydrochonin vorgeschlagen, allerdings wurde diese Regelung noch nicht vereinheitlicht und bundesweit realisiert.

Du hast vermutlich Bedenken bezüglich der rechtlichen Lage, beim Gebrauch einer Tattooentfernungscreme, welche Hydrochonin beinhaltet. Informiere dich deshalb gut und lese auch die Inhaltsstoffe welche auf der Produktverpackung stehen. Sei dir außerdem darüber im Klaren, dass diese Lotionen mit anderen Medikamenten interagieren können, deshalb immer erst Rücksprache mit einem Arzt halten, bevor du in solch eine Creme investierst. Es ist besser auf der sicheren Seite zu sein, als im Nachhinein enttäuscht über das Ergebnis zu verweilen.



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Autor: Martin (Google+)
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