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Die Pflege einer Tätowierung

Wer sich tätowieren lässt, muss sich im Klaren darüber sein, dass das fertige Tattoo zunächst eine offene Wunde ist und Pflege braucht. Damit man lange Freude an seinem Werk hat und keine Komplikationen auftreten, muss allerdings einiges beachtet werden.

Warum ein Tattoo Pflege braucht

Endlich ist es vollbracht, der Inker hat das Kunstwerk in die Haut gestochen und man kann stolz nach Hause gehen. Damit ist aber nicht alles getan. „Gestochen“ ist hier das Wort, das besondere Beachtung braucht. Denn damit man ein Tattoo sein eigen nennen kann, wird die Farbe mit Nadeln in die Haut eingebracht. Das geht schnell und je nach Empfinden relativ schmerzlos oder auch mal schmerzhaft, ist für die Haut selbst jedoch eine Tortour. Die Nadeln stechen in jeden Millimeter der Haut mehrmals zu und eröffnen diese, damit die Farbe eindringen kann. Es kann leicht bluten, Wundwasser tritt aus, und je nachdem, ob das Tattoo farbig sein soll oder viel schattiert ist, können große Flächen der Haut „wund“ sein.

Damit sich die Region des neuen Tattoos nicht entzündet, die Farbe kräftig bleibt und das Endergebnis so wird, wie man sich das vorgestellt hat, braucht die Tätowierung eine gewisse Pflege. Wenn man das Studio verlässt, wird das Tattoo großzügig mit Frischhaltefolie verbunden, damit auf dem Heimweg kein Schmutz, Keime oder Bakterien eindringen können.

Wie pflege ich mein Tattoo zu Hause?

Zu Hause kann die Folie dann entfernt werden und man sieht, dass sich ein matschiger Film aus Farbresten, Salbe und Wundwasser auf der Tätowierung gebildet hat. Diesen kann mit einem sauberen Waschlappen, lauwarmem Wasser und einer neutralen Waschlotion (ohne Parfüm) vorsichtig abwaschen. Dieses Abwaschen kann ruhig mehrmals täglich gemacht werden. Nach dem Abwaschen wird das Tattoo dünn mit Bepanthen Salbe eingerieben; natürlich mit sauberen Händen.
Je mehr Luft an die Tätowierung kommt, desto besser kann es heilen, man muss nur darauf achten, dass das Tattoo nie austrocknet, sondern immer mit der Salbe dünn benetzt ist.
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Haustiere und „dreckige“ Berufe

Ist man an einer Stelle tätowiert, die man bei Kontakt mit Tieren oder mit Schmutz auf der Arbeit nicht schützen kann, kann man nach dem Auftragen der Bepanthen Salbe eine normale Frischhaltefolie aus dem Haushalt als Schutz drumwickeln oder drumkleben. Dieser Folienverband sollte aber nicht zu lange drauf bleiben und nach spätestens 4-6 Stunden gewechselt werden, damit sich darunter keine Keimparty ansammelt.

Was mache ich nach dem Tätowieren?

Solarium, Chlorwasser, Schwimmbad, baden, direkte Sonneneinstrahlung bitte für mindestens 3-4 Wochen meiden, damit 1. das Tattoo nicht aufquillt, 2. keine Bakterien eindringen können (man glaubt nicht, wie viele im Schwimmbad ins das Wasser pinkeln) und 3. die empfindliche Haut nicht noch mehr gereizt wird.
Hat sich der Schorf gebildet, immer darauf achten, dass die Tätowierung mit Salbe bedeckt ist. Hier heißt allerdings nicht das Motto viel hilft auch viel, sondern eher sparsam damit umgehen, sonst verstopfen die Poren und die Krusten quillen auf. Auch wenn es juckt, auf keinen Fall den Schorf abknibbeln! Vorsichtig waschen, Schorfreste, die vom Körper nicht mehr benötigt werden, gehen dabei automatisch ab, der nützliche Rest bleibt dran. Das komplette Abheilen selbst dauert ca. 8 Wochen und wer sich an diese Pflegehinweise hält, wird garantiert Freude an seinem Tattoo haben.


Autor: Martin (Google+)
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