Der dem Tattoo zugrundeliegende Entwurf überzeugt mich nicht.
Der chinesische Begriff Qì (氣) wird hier dynamisch dargestellt, es soll wohl den Schwung traditioneller Kalligrafie (inklusive Tintenkleckse) nachahmen.
Wir sehen aber ein sogenanntes Langzeichen (nach ISO 15924) aus der chinesischen Schrift. Das ist die genormte Printversion chinesischer Wörter und Begriffe, die nicht im Zuge der Vereinfachungen in kurzer Version geschrieben werden (Langzeichen werden hauptsächlich in Taiwan, Macao und Hongkong verwendet).
Als Kalligrafie hätte das Schriftzeichen ganz anders ausgesehen. Wobei Tintenkleckse und Kalligrafie einander ausschließen ( - es sei denn, ICH würde mich in der Kunst der chinesischen Kalligrafie versuchen).
Die rote Sonne wirkt japanisch. In Verbindung mit der Sonne würde der japanische Begriff Ki (き / 気) besser passsen. Dann würden wir allerdings vom Daoismus in den Bereich des Shintō wechseln.
Anonsten finde ich das Tattoo handwerklich ok, die länglichen Flecken unter dem eigentlichen Motiv hätte ich weggelassen. In Natura wahrscheinlich ganz fesch.
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Finde so etwas generell schwer zu bewerten, aber 410 Euro finde ich happig. Drei Stunden kommt mir auch sehr sehr lange vor
Der dem Tattoo zugrundeliegende Entwurf überzeugt mich nicht.
Der chinesische Begriff Qì (氣) wird hier dynamisch dargestellt, es soll wohl den Schwung traditioneller Kalligrafie (inklusive Tintenkleckse) nachahmen.
Wir sehen aber ein sogenanntes Langzeichen (nach ISO 15924) aus der chinesischen Schrift. Das ist die genormte Printversion chinesischer Wörter und Begriffe, die nicht im Zuge der Vereinfachungen in kurzer Version geschrieben werden (Langzeichen werden hauptsächlich in Taiwan, Macao und Hongkong verwendet).
Als Kalligrafie hätte das Schriftzeichen ganz anders ausgesehen. Wobei Tintenkleckse und Kalligrafie einander ausschließen ( - es sei denn, ICH würde mich in der Kunst der chinesischen Kalligrafie versuchen).
Die rote Sonne wirkt japanisch. In Verbindung mit der Sonne würde der japanische Begriff Ki (き / 気) besser passsen. Dann würden wir allerdings vom Daoismus in den Bereich des Shintō wechseln.
Anonsten finde ich das Tattoo handwerklich ok, die länglichen Flecken unter dem eigentlichen Motiv hätte ich weggelassen. In Natura wahrscheinlich ganz fesch.