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Neuer Trend ? Bild schreibt über Tattooentfernung

hab ich gerade online gefunden:

was haltet ihr von solchen Nachrichten?

http://www.bild.de/ratgeber/gesundheit/arschgeweih/kann-ma...

Kommt da jetzt der neue Trend zum entfernen, oder was?


 

10 Quadratzentimeter 4,- Euro und die Entwicklung dauert noch ein paar Jahre. Wenn ich jetzt mit dem Abnehmen anfange, könnte es recht preiswert werden:-)
Ich befürchte, wenn das wahr wird und tatsächlich funktioniert, wird die Welt von Modetattoos überschwemmt. Ist dann wie Haare färben, wenns nicht mehr gefällt wird es rausgewaschen.

 

Tja, bitter.

Ich meine, wenn man sich eben über die Jahre von seinem Tattoo entfernt hat, so seelisch gesehen, dann kann man es ja vll. wegmachen lassen. wobei ich es dann von leuten wie denen aus dem Ruhrpott machen lassen würde.

 

naja, erstens ist es die bild-zeitung... da hatten wir doch letztens gerade eine ziemliche "blöd"-story von denen, oder ? : )
zweitens erscheint mir das ganze, wenn es denn wirklich so wie beschrieben funktioniert, ÄUSSERST optimistisch. dieser doktorand will ja diesen natürlichen abbau-prozess wieder in schwung bringen. aber so wie sich das liest, müsste man doch meinen, dass tattoos auch ohne creme quasi fast vollständig verschwinden (und die creme dies dann unterstützen würde). tun sie aber nicht. das heißt, dass man da sehr, sehr viel mehr an "makrophagen" "aktivieren" müsste, als der körper es jemals von sich aus täte.
wie realistisch, bzw. aus medizinischer sicht richtig das ganze ist, kann ich nicht sagen.
für mich liest es sich wie diese collagen-füller-falten-killer-cremes... und wir wissen alle wie toll die wirken... : )

(und drittens: wegen dem mist müssen schweine leiden...)

 

Die BILD...hmmm...welche Gazette war das nochmal? Ach ja, das war doch diese immer fundiert recherchierende Postille mit dem Feuilleton-Mittelteil, den umfangreichen Seiten über Philosophie und Wissenschaft und dem Anspruch, nichts als die reine Wahrheit zu berichten, nicht wahr?
Gesegnet mit dem laut Titanic kleinstbepimmelten Chefredakteur aller Zeiten (K.Diekmann/ Springer-Taliban) ?

Wenn also dieser Bericht über eine neuartige Tattooentfernungscreme ähnlich "gut" und fundiert recherchiert sein sollte wie das übrige Oevre dieses Blut-und-Spermablattes ("Faule Griechen klauen unser Geld" , "Mandy, die süsse Tittenmaus von Seite 3, gleich neben AliceAlice-Tattoos suchen Schwarzers Kolumne" (sic!) ), dann dürfte sich in nächster Zeit wohl eher nichts ändern im Lager der Modetätowierten.

Aber ist ja auch verständlich, es recherchiert sich ja auch eher schlecht, wenn man mit dem Kopp bis zum Anschlag im Anus der Machthabenden (ibidem: A. Merkel, H. Seehofer) steckt.

Aber genug der Beschäftigung mit diesem eklen Stammtischmeinungsmacher. Nur eine Sache noch, in Richtung LennyRemi:
Nein, die Schweine leiden nicht mehr als sonst, denn die Ohren sind Abfallprodukte unserer Massentierhaltung und - schlachtung.
Es ist zum Beispiel ein verbreiteter Irrglaube, dass man den Tieren etwas gutes tut, wenn man Vegetarier oder gar Veganer wird.
Als ich vor über 25 Jahren den Schritt zur fleischlosen Ernährung ging, hatte ich noch dieselbe Illusion. Damals waren so zirka 0,5 % der Deutschen Veggies. Jetzt, mehr als zwei Dekaden danach, gibt es rund 10 % der Bevölkerung, die Fleisch ablehnen, doch die Schlachtquoten sind gestiegen, die Betriebe mit Massentierhaltung mehr und grösser geworden. Das, was der Deutsche an Tierkadavern nicht mehr frisst, das wird einfach ins Ausland exportiert, denn das Fleisch wird so billig "produziert", dass sich sogar der Transport nach Afrika noch lohnt.
Deswegen ist es ein Trugschluss, wenn man meint, ohne diese tätowierten Schweineohren hätten weniger fühlende und lebende Wesen den Gang in die automatisierten Vernichtungsanstalten gehen müssen, nein, denn wir haben im Fleischgewerbe KEINE Bedarfsproduktion, sondern eine Überschussproduktion. Der Fehler liegt im kapitalistischen System begründet, welches seit seiner "Erfindung" elementar auf Ausbeutung anderer (und oft auch der eigenen Landsleute) angewiesen ist. Wer sich also für einen anderen Umgang mit nichtmenschlichem Leben ehrlich und nachhaltig einsetzen will, der darf sich nicht in solcherlei Illusion flüchten, der muss sich selbst die Systemfrage stellen. Kein einziges Schwein wäre ohne diese geinkten Ohren weniger umgebracht worden, eine Wahrheit, die dem durchschnittlichen Tierschützer und dem durchschnittlichen Modevegetarier leider seit mehr als zwanzig Jahren nicht in den Kopp zu bekommen ist.
Die professionellen Tötungsanstalten (vulgo: Schlachthöfe) laufen im selben Tempo weiter, selbst wenn alle Deutschen auf einen Schlag morgen früh zu Veggies mutieren würden...so lange sich mit dem Ausbeuten der Tiere irgendwo auf der Welt noch Geld verdienen lässt, so lange wird sich nichts ändern. Nicht die Tötungsquoten inklusive all der vom Normalverbraucher hingenommenen Quälereien und dem Leid des "Schlachtgutes" und schon gar nicht die Ausbeutung der Natur als solches, welche dem Phänomen Massentierhaltung und -schlachtung in seinem Fundament zugrundeliegt. Geld ist "unser" Gott und die heutigen Kathedralen, mit Marmorfussböden und teuerem Interieur ausgestattet, sind am Eingang mit "Deutsche Bank", "Commerzbank" und anderen heiligen NamenNamen-Tattoos suchen gekennzeichnet. Und diesem Gott hat sich ALLES unterzuordnen, vom ausbeutbaren Coltanerz für die Handys über die "dreckigen Viecher" bis hin zum Arbeiter. Tierschutz und echte Anteilnahme am Leid der Tiere beginnt erst beim Stellen der Systemfrage...alles andere ist nicht konsequent zuendegedacht.
Die Tötungsmaschine läuft weiter und weiter...Schweineohren werden zu Millionen täglich "produziert", nur um im Abfall, eurer "leckeren" Wurst oder im besten, weil sinnvollsten Falle, als Kauspielzeug für eure Haushunde zu enden.Sich also über die paar wenigen bei dieser Studie benutzten Exemplare zu echauffieren ist reichlich vermessen, denn ohne diese Studie wären die Ex-Besitzer der Ohren genauso tot, in Stücke zerlegt, teilweise sogar noch bei vollem Bewusstsein, hätten die gleichen Qualen auf dem Wege zur "Schlachtreife" erdulden müssen, nur um in den Hals irgendeines Fleischfressers geschoben und kurz danach von ihm wieder ausgekackt zu werden.
Die Maschine brummt. Ob tätowierte Öhrchen oder nicht.

Wenn dir, LennyRemi, die Tiere also wirklich am Herzen liegen, dann schau bitte tiefer und lass´ dich nicht vom vorherrschenden Infantilismus im "Tierschutz" verarschen.

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Bis zu dem Punkt, dass die Bildzeitung eh nur Mist schreibt und auf Schlagzeilen um jeden Preis aus ist, bin ich noch mitgekommen und bis dahin passt das ganze auch zum eigentlichen Thema, Tattoos. Der Rest gehört ins Tierschutzforum und/ oder ins Politikforum ( falls es Soetwas gibt).

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hmm...ich fand den Thread bis zur Aussage von 30/30 ziemlich belanglos....hast zwar theoretisch recht Tim, aber manche Themen ziehen andere nach sich...ick fands sehr interessant :-)

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das mit den Tieren meinte ich auch nicht wirklich - ich glaub das auch nicht wirklich.

aber die Fotos hier, die sind schon ganz interessant - ich mein, wenn man mal ein wirklich misslungenes Tattoo aus den 80ern noch auf dem Oberarm hat oder so ... ;) http://www.tattoolos.com/tattooentfernung/tattooentfernung...

und dafür müssen dann auch keine Tiere leiden ;)

ich ernähre mich mittlerweile ja immerhin fleischlos.

 

Nur weil es einpaar usern nicht gefällt, das man gegebenenfalls mal außerhalb des Themas was bespricht , heißt des ja nicht das wir uns da immer dran halten müssen - so als ob man sich mit seinen Freunden irgendwo trifft um nur über Autos zu reden und dann sauer zu werden, wenn der andere mal über ein Motorrad redet :/

Zur Creme : hab davon auch schon vor paar Wochen wo anders was gelesen. Falls das echt irgendwie klappen sollte , Find Ichs ne gute Sache

 

Diesmal explizit zur Creme:

Man mag mich jetzt für bekloppt halten, aber ich finde die Entwicklung dieser "Easy Off" Tattoocreme zumindest sehr zweifelhaft, wenn nicht sogar massiv kontraproduktiv.
Aber okay, in einer Zeit, in der chirurgisch aus Würsten Mumus werden (und umgekehrt, je nach gusto des/der BetroffenInnen ^^), da kanns doch nicht angehen, dass man zu einmal getroffenen Entscheidungen stehen muss bis man den Arsch final zukneift.
Leider war aber genau das der Grundreiz an Tätowierungen , eben dass sie nicht mehr ohne weiteres einfach so weggecremt werden können. Irgendwie dünkt mir, dass mit einem Erfolg dieser creme wohl alle Dämme brechen werden, ich sehe jetzt schon 15 jährige Voll"gangsta"spackomaten, die sich die Fresse knüppeldicke mit "uldrahaddem Krasszeuch" zuballern lassen werden...für die Party am Samstag, am Montag kommt ja dann zum Glück das Paket mit der Zaubercreme.
Ich meine, bei tatsächlicher Wirksamkeit ohne Schmerz geht hier eine Hemmschwelle verloren, ohne die wir uns auf noch viel mehr an oberflächlich-dümmlichen "Hauptsache tätowiert zum Schocken"-Arbeiten einstellen können.

Wenn man dem tätowieren diese trotz lasermöglichkeit noch anhaftende Ewigkeit komplett nimmt, dann wirds für jeden, der darin mehr sieht als eine temporäre Körperbemalung, wahrscheinlich furchtbar bitter....fehlt nur noch eine Möglichkeit, das tattoo total schmerzfrei zu applizieren, aber da gibts doch bestimmt auch bald eine Creme...oder was von Ratiopharm.
Bildchen aus dem Netz ausdrucken, auf die Pelle legen und mit Tattoocreme drüberschmieren....und schwupps ist nach 3 Stunden Einwirkzeit der ganze Driss drin. Ich weiss nicht, wie ihr das seht, aber ich fühle mich zunehmend unwohl, wenn Tattoos bald nur noch sowas ähnliches sind wie Haare bleichen und färben.
Sei es beim Einbringen in die Haut..oder beim Wiederherauslösen mittels Creme.
Sollte Dr Seltsam hier mit seinem Produkt Erfolg haben, dann ists wohl um den Kernpunkt von Tattoos endgültig geschehen.

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Ich bin gegen die Creme, wie auch gegen diese Betäubungssalben. Will aber damit niemanden verurteilen der solche Hilfsmittel anwendet. Nur für mich ist das nichts. Ich finde Motivwahl, Suche nach passenden Inker und den Tätowiervorgang fast wichtiger, wie das Endprodukt. Keine Ahnung wie ich das erklären soll, aber ich lasse mich mich nicht wegen Mode usw. tätowieren, da fände ich es mitlerweile schon fast besser unbunt zu bleiben.

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Ein amerikanischer Rechtsradikaler, hat sich seine ganzen Tattoos entfernen lassen. Selbst in einem solchen Fall, denke ich, haben die enormen Schmerzen dazu gehört.

Jedes Tattoo hat doch einen Hintergrund und wenn es nur Dummheit oder Leichtsinn war. Finde auch so ein Abschnitt, meines Lebens, gehört dann zu mir und nicht nur die überlegten, sinnvollen....
Und zur Not, wie in dem obigen Fall, muss ich halt durch die Schmerzen durch..

Was ich nicht verstehe, warum sollte man sich aus der Szene verabschieden, wenn es zu dieser Veränderung kommt..
Die Leute wo heute die Szene ausmachen, wäre dann doch immer noch die gleichen. Was interessieren einen die anderen...bzw. wäre das doch dann eine eigenständige Szene.

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Das mit dem Rechtsradikalen ist sicher ein guten Beispiel, sich auch mal gegen etwas zu entscheiden. Ich meine, jeder ändert sich doch mal. Kann ja auch mal sein, dass eine Scheidung, ein Job-Wechsel, eine schwere Erkrankung oder ein Unfall einen ändert ...

Sag niemals nie, ist daher auch ein Lebensmotto von mir - das zweite ist "Du erntest, was du sähst!"


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